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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 15. Oktober 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-10-15.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1B6E-C.

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Chronik

Mittwoch, 15. 10. 1930

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Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
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Mittwoch, 15. Oktober 1930

15/10 Früh lang tel. mit Suz.

Zu C. P., die stimmlos zu Bett liegt.― Ihre Thränen.―

― Tel. mit Suz. (ihr Brief an die Revue d’Allemagne;― dann erzählt sie mir von den Aenderungen im Roman).―

O. schreibt, Heini möchte mich erst nach Fertigstellung der Wohnung in Berlin haben (nach 15. 11.) ―

Dictirt ― fast nichts.―

Zu Tisch bei Ernst Benedikt. Auch seine Frau bei Tisch.― Politisches;― Zustände in Deutschland.― ― Der Casan. Prozess in New York.―

Gegen Abend bei Rich. Specht. Wie geordnet jetzt das Haus. Seine neue (dritte) Frau.― Auch er ― trotz Morphin und Phlegmone, in fast frischer Verfassung.― Gutes Gespräch zu dritt.―

Zu C. P.; die ganz stimmlos; dort genachtm. Im Radio Molnar Scenen und Mahler Lieder, von Frz. Steiner gesungen.