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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 1. Jänner 1931, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1931-01-01.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1BBC-3.

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Chronik

Donnerstag, 1. 1. 1931

Aufenthaltsorte
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Fritz Unruh an Arthur Schnitzler, 1.1.1931

Quelle: Ulrich K. Goldsmith: Der Briefwechsel Fritz von Unruhs mit Arthur Schnitzler. In: Modern Austrian Literature, Jg. 10, 1977, H. 3/4, S. 69-128.

Kino

Schnitzler und Pollaczek sehen „Anna Christie“ im Imperialkino, 1. Januar 1931

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Weiteres

Donnerstag, 1. Jänner 1931

1/1 Nach ununterbrochnem 6std. Schlaf um 8 erwacht.―

Tel. mit O. (Berlin), mit Dora (Berlin).― Mit Ferry. (Frau Altmann, Helenens Mutter gestern Abend gestorben.―) ― Mit Suz. (die Zahnschmerzen von gestern ziemlich geschwunden).― Mit Gisa (die verfrüht aus Baden zurück).― Mit C. P.― Mit H. K.

Das Radio noch hier, höre Orgel.

Hofr. Z. teleph.; über Gaunereien und Erpressungen auf Tonfilm- und andern Gebieten.

Paula Schmidl telef.―

Zu C. P.; begleite sie in die Stadt zu einer Tante;― hole Billets Imperial Kino;― zu Julius. Zahlreiche Familien- und Condolenzbesuche.― Mit Ferry ein Gespräch wegen C. P. [etc.] ― Sie möchte ihn durchaus noch „vor Arnoldo“ sprechen.― (C. P. hatte mir von ihrem Gespräch mit Suz. über Suz. Roman berichtet ― (das ich schon gestern von Suz. erfahren hatte).―)

Ich speise allein zu Haus.

Bei recht mäßigem Wohlsein Zeitungen;― Tgb. 27 weiter;― endlich „Sängerin“ Dialogsk. 1. Akt durchgesehn. Noch keine Klarheit.

C. P. geholt, mit ihr Imp. Kino; Garbo in Annie Christie, welche wunderbare Frau!―

Mit C. P. bei mir genachtm. Ich versuchte in aller Güte wieder ihr die Natur unsrer Beziehung klar zu machen;― sie will nicht klar sehn.― Das Radio (noch bei mir) angehört.―

Las Nathansen’s Brandes Buch weiter; dann H. Manns „große Sache“ ― Von unerträglicher Saftlosigkeit, schematische Einstellung ― dabei in gewissem Sinn virtuos.―