Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 14. Juni 1931, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1931-06-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1C5F-C.
14/6 Früh tel. mit O. Berlin; die über Ruths Herkunft ihre wahrscheinlich sehr richtigen Ansichten hat.―
Dann Gespräch mit Heini, dem ich Vorsicht und Härte rathe ― er weiss auch nicht recht „was sie sich eigentlich vorstellt“ läßt es aber doch gelten, dass sie den Proben beiwohnen wolle; und spürt das opportunistische ihres Wesens, ihres Vorgehens (des ganzen) nicht genug.
Spaziergang allein Pötzleinsdorf ― Schafbergalpe, durch [Hameau] etc. zurück ― Körperlich beinah Wohlbehagen, was der Erwähnung werth, da es seit Monaten nicht der Fall.
Zu Tisch (mit Heini) Dr. Menczel und Frau. Politisches.― Garten. Herrlichkeit unsres Frühlings.―
― Mit C. P. Rmdth. Amphitryon 38 (von Giraudoux) die Bergner kostbar.― Neben mir Benedikt. Allerschlimmste polit. finanz. Voraussagen.―
Mit C. P. Krantz genachtm.―