Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 15. Juni 1931, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1931-06-15.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1C60-9.
15/6 Dictirt Briefe.―
Westbahn; mit Suz. Schönbrunn, Meierei (zum 1. Mal) sie heim;― ich zu Trebitsch.
Dort: Elisabeth Bergner; Zsolnay sen. und Frau, Zsolnay jun. und Frau (geb. Mahler);― Schneiderhan, Hofr. Zuckerkandl;― Gesandter Clauzel, Alma, Werfel, Baron Bourgoing und Frau.― Mit Elis. B. (über ihre Alkmene und ihre Ariane);― sie schien über mein Entzücken frappirt, hielt mich für „gereizt“ gegen sie.―
Vor 4 fort.― Daheim tel. mit C. P. (die verletzt, dass sie nicht geladen war).―
Heini spät von der Probe; später auch Ruth, die ich aber nicht sah. (Von O. Brief über Ruth und über ihr übles Reden, Heini;― Warnungen.―)
Mit C. P. zu Werfel und Alma. Neues Haus, Hohe Warte;― (früher Villa Ast) ― habe kaum je ein schöneres und zugleich behaglicheres gesehn. Unglaublich billiger Kauf.― Garten, Terrasse.― Die Hofr. war auch da;― ging früher ―, C. P. und ich ½12. C. P. im Wagen weint bitterlich; nicht sosehr wegen der äußern Dinge, als wegen des Verhältnisses Alma und W.― Quälend.―