Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 6. Juli 1931, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1931-07-06.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1C75-2.
6/7 Vm. dictirt ― Roman weiter.― Notizen zum „Ruf“.
Zu Tisch Suz. bei mir. Häusl. Differenzen. Gatte hat sich offenbar zu Hilde R. vielfach ausgesprochen.― Sie ging gegen 6.―
Zu C. P.; woselbst Karl, sowie Dr. Sel.― Sozusagen Consultation. Gastein für C. P. ― hatte mit Dr. Wassing schon correspondirt.―
Nach Hause. Prof. Schinnerer kam um 8; erfreulich wie immer, nach 2 Jahren. (Vorher hatte mir C. P. schon telef. „erschüttert“;― sie schäme sich so vor ihm (wegen der Veränderung seither, über die er freilich nicht informirt) und weinte sehr.―) Mit ihm zu C. P.; wir alle Prater bei Prochaska genachtm.; dann im Wurstlprater herum,― das kleine Theater (wo neulich Suz. gewesen) Kartenkunststück und Bauchredner;― dann noch Schildkraut begegnet mit Bekannten;― den Sch. diesen Winter als „Anatol“ in N. Y. gesehn;― Schildkr. erwähnt sein project. Gastspiel bei Beer nächstes Jahr, ev. Zwischenspiel, was ich entschieden ablehne.