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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 19. August 1931, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1931-08-19.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1CA1-F.

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Chronik

Mittwoch, 19. 8. 1931

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Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 19. August 1931

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Mittwoch, 19. August 1931

19/8 Gmunden. Brief von C. P., der mich ergreift.―

Schönes Wetter.― Spazieren mit O. und Heini nach Altmünster.― Im Boot zurück. Spreche von meinem Vater, der Ethik jener Zeit.

― Mittag im Hotel.―

Nm., auf dem Bett liegend Traum: ich mit O., Heini, Lili um einen Familientisch. Lili blaues Tuchkleid, 15jährig,― ist sie denn nicht todt?― Ihr ernster Blick an mich. Ich halte ihre Hand ― frage O. ― „Könnt Ihr mir schwören, dass ich nicht träume ― ?“ O. beruhigt mich ― Lilis Tod war geträumt, dies ist Wirklichkeit; ich weine vor Glück und wache noch in Thränen auf.―

Wir fahren nach Altmünster Motorboot;― schöner Weg zurück (nachdem wir Traunkirchen aufgegeben).

Brief von Suz., wie sie in ihren Bezügen heruntergesetzt.―

― Nachtmahl im „Schwan“. Immer die Unbehaglichkeit Abend.