Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 30. 5. 1891
Beer-Hofmann, Richard
Brünn
Empfang: [31. 5. 1891 – 4. 6. 1891?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 8
Typ Briefkarte
Beschreibung 1.195 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »30/5 91« und nummeriert: »2.«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 30.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 30. 5. 1891. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00016.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00016«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00016.html |titel=Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 30. 5. 1891 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1891-05-30 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 30. 5. 1891

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Weiteres

Richard Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 30. 5. 1891

|Lieber Arthur!

Denken Sie mein Cousin hat auf mein Anrathen die alten Jahrgänge der »blauen Donau« gekauft und an Sonntag Nachmittagen, wenn ich frei bin lese ich Einzelnes daraus vor; Philisterpublikum zum größten Theil aber Publikum. Loris Gedichte, von Paul die Bleisoldaten und noch einige Kleinigkeiten, von Ihnen Gedichte, »Episode« und »Alkandi«. Die »Lieder eines Nervösen« kannte ich nicht. sie haben mir nie was von ihnen gesagt, und sie stehen auch nicht auf der Höhe der anderen. Episode ist merkwürdigerweise begriffen worden und hat gefallen |was ich zwei Cousins die Publicum waren nicht zugetraut hätte. Alkandi las ich spät Abends, und als meine Tante mich erinnerte daß es spät sei war mein Cousin derart wüthend über die Störung daß er einen halben Jahrgang »blaue Donau« zu Boden warf! »Die Macht der Poesie«. Wenn Sie glauben ich hätte viel Zeit zum Schreiben irren Sie; heute habe ich Kaserninspection und muß hier in der Kaserne sitzen, und übernachten, sonst käme ich nicht zum Schreiben. Wenn sie Lust haben schreiben Sie Ihrem Richard
30 Mai 91
Daß Sie mir als Adresse Giselastrasse und nicht Ring angaben ist sehr hübsch von Ihnen; ich danke. Mein Brief und »Sie« werden sich auf der Stiege treffen.
    Bildrechte © University Library, Cambridge