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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 7. 9. [1892]
Hofmannsthal, Hugo von
Lélex
Empfang: [8. 9. 1892 – 12. 9. 1892?]
Schnitzler, Arthur
Bad Ischl
Textzeuge 1
Signatur UK, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.014 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift nummeriert: » 31« und die Jahreszahl ergänzt: »92«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 28–29.
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 27.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 7. 9. [1892]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00121.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00121«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 7. 9. 1892

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 7. 9. [1892]

|Lélex. (Ain) 7. sept.
Fünf Stunden von der Eisenbahn. Keine Zeitung. Kühe. Monsieur le curé qui fait des enfants aux jolies paysannes. Der Gendarm: Pandore. Die alten Fliegenschimmel des Wirths: Pyrame et Thisbé. Die Hauskatze: Madeleine. Der Nachttopf: Monsieur Jules.
– – – –
Lange grüne Hochplateaus mit Farrnkraut und Jurakalk; dahinter der große See und der Montblanc und Herr Edouard Rod.
|Gang der Handlung: Ich werde behandelt, wie der kleine Dauphin beim bösen Schuster Simon. Man giebt mir mehr grüne und gelbe Chartreuse zu trinken, als einem Steinklopfer, und dann muss ich Lieder im Patois lernen und singen, z. B.
    Z’ame les bouguettes
    Et les matafans
    Et les dsones feuilles
    Qu’ont lo tétés blancs!
    – – – – –
    (unanständig)
|Voilà ce qu’on apelle se dépayser; siehe Hermann Bahr, ges. Werke, passim »über die rechte Art in fremden Ländern zu reisen«. Dienstag beginnt eigentlich meine Reise in die Provinzen des mittäglichen Frankreich.
Schreiben Sie, bitte, zwischen 10. und 16. nach Arles, Bouches-du-Rhône poste rest.
Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge