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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 22. 7. 1893
Schnitzler, Arthur
Wien
Umleitung: Bad Ischl
Empfang: 23. 7. 1893
Beer-Hofmann, Richard
Salzburg
Textzeuge 1
Signatur U.S.A., Yale, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale Collection of German Literature, MSS 31
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, Kuvert, 1.582 Zeichen (Umschlag und Briefpapier mit Trauerrand)
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Wien 9/3
  • Datum: 22. 7. 93
  • Zeit: 2–3 M
Stempel 2:
mit schwarzer Tinte von unbekannter Hand die beiden Adresszeilen gestrichen und ersetzt durch: »Post Restante / Salzburg«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 47.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 22. 7. 1893. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00240.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00240«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 22. 7. 1893

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 22. 7. 1893

|Herrn Dr. Richard Beer-Hofmann

|Wien 22. 7. 93

Lieber Richard,

die Abschrift Ihrer Novelle dürfte Montag oder Dinstag beendet werden, obwohl sie erst heute begonnen wird. Mein designirter Abschreiber war ausgezogen – und schreibt nicht mehr; ein zweiter, den er mir empfahl, refusirte gleichfalls und empfahl mir einen dritten, welcher heute bei mir war, einen |guten Eindruck auf mich machte, u dem ich endlich Das Kind übergab. –
War was in der alten Presse über Absch.s.? – Was sagen Sie zu der Allgem. Zeitung? Champagner – also Murger – weil sie beim Murger verhungern. Soll ich mich bei Osten bedanken? – War im Börsencourier was? Den krieg’ ich auch nie zu Gesichte. –
Neulich machte ich mit Salten eine wunderschöne Bicycletour von Klosterneubg nach Tulln |am Donauufer. Ihr müsst unbedingt fahren lernen –
– Meine Stimmung ist recht schlecht; die Luft ist drückend und unausstehlich, und manche Hypochondrien quälen mich. Geschrieben – noch nichts, die Zeit isso zersplittert; ein ewiges Hin und Her von der Klinik auf die Druckerei – in die Grillparzerstr. – auf den Burgring – zu meinem Schwager – auf den Kahlenberg u. s. w. –
Was gibts in Ischl? – Sprachen |Sie Benedikt’s häufig? – Was macht der Götterliebling? – Hat Freund schon der Fl. geantwortet? – Wird noch viel über das Stück geschimpft? – Wirds noch einmal aufgeführt? – Sprechen Sie Jarno? – Wie gehts der kleinen Wreden? – Sie werden allerdings keine Lust haben, es zu erforschen. – Ist die Griebl und die alte Friese schon ins Kloster gegangen?
Schreiben Sie bald, wenn auch wenig
Herzlich Ihr ArthurSch
Senden Sie mir das Ischler Wochenblatt mit der Kritik
    Bildrechte © Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale