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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 3. 11. 1893
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [3. 11. 1893 – 7. 11. 1893?]
Bahr, Hermann
Wien
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS AM 23322 Ba
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.007 Zeichen (Briefpapier mit Trauerrand)
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung Lochung
Veröffentlichung 1
3. 11. 1893. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 57 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 46.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 3. 11. 1893. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00279.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00279«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 3. 11. 1893

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 3. 11. 1893

Lieber Freund,

ich beiße bereits seit einigen Tagen in den sauren Apfel, und werde mein Versprechen halten. Es ist nur wie ein Verhängnis, dass mir nichts nach Wunsch gelingen will. Es ist, wie wenn mich die Empfindung: »man erwartet es von Dir« lähmte. –
– Seit ich Feuilletons schreiben soll, hab ich eine ewige unbezwingliche Lust, fünfactige Trauerspiele zu schreiben. Wirken Sie dahin, dss Burkhardt eines von mir fordert – ich werde die schönste Wiener Geschichte schreiben.
Im übrigen haben Sie Dinstag oder spätestens Mittwoch das bewußte Eingangsfeuilleton. Eventuell werden Sie das Bedürfnis haben es zu ändern, wogegen ich principiell nichts einzuwenden habe. – (Nur müßt’ ich natürlich wissen, wie, wo, etc.)
Vielleicht werd ich auch noch im Stande sein, Ihnen statt des Artifex was gescheidteres zu geben. Wollen Sie mir ihn nicht vorläufig zurückleihen, damit ich zum mindesten die bösesten Verse in ein behaglicheres Deutsch übertrage? –
– Herzlichen Gruss
Ihr sehr ergebner
Arthur Schnitzler.
Wien 3. XI. 93.