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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 7. 5. 1894
Liliencron, Detlev von
Hamburg
Empfang: [8. 5. 1894 – 12. 5. 1894?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3896, S. 1
Typ Brief
Beschreibung Maschinenschriftliche Abschrift, 1 Blatt, 1 Seite, 784 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Detlev von Liliencron an Arthur Schnitzler, 7. 5. 1894. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00321.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00321«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 7. 5. 1894

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Detlev von Liliencron an Arthur Schnitzler, 7. 5. 1894

Sehr geehrter Herr Doctor,

Sie hatten die Güte mir Ihr Schauspiel: Das Märchen zu übersenden.
Ich habs jetzt in einem Zuge durchgelesen. Ich habe keine Ahnung von Dramatik. Ich kann also nur das aussprechen, was ich beim Lesen gefühlt habe. Und das ist in erster Reihe: dass ich bis zur letzten Zeile gefesselt war von Ihrem Stück, mit allen Fibern! Es ist ein Stück aus unserm Leben und aus dem Leben der Zukunft. Ungemein fein haben Sie die Frauenfrage gestreift. Ich sah beim Lesen alle Ihre Menschen ganz leibhaftig vor mir. Und ich hoffe sehr, dass das Märchen nicht nur die Freien Bühnen beschäftigen wird, sondern erst recht unsere grossen Theater, wenn diesen noch ein letzter Ernst geblieben ist.
Ihr hochachtungsvoll ergebener
Baron Detlev Liliencron.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar