Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 21. 9. 1895
Schnitzler, Arthur
Wien
Weiterleitung: 22. 9. 1895
Riva del Garda
Empfang: 24. 9. 1895
Beer-Hofmann, Richard
Gardone Riviera
Textzeuge 1
Signatur U.S.A., Yale, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale Collection of German Literature, MSS 31
Typ Brief
Beschreibung 2 Blätter, 8 Seiten, Kuvert, 1.899 Zeichen
Handschrift Arthur Schnitzler 1) Bleistift, deutsche Kurrentschrift
2) schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift (Umschlag)
Zufügungen
Versand mit schwarzer Tinte von unbekannter Hand nachgesandt nach »Gardone post. restante
Stempel 1:
  • Ort: Wien
  • Datum: 21. 9. 95
Stempel 2:
  • Ort: Riva
  • Datum: 22. 9. 95
Stempel 3:
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 83.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 21. 9. 1895. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00489.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00489«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00489.html |titel=Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 21. 9. 1895 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1895-09-21 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 21. 9. 1895

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 21. 9. 1895

|Herrn Dr. Richard Beer-Hofmann
post restante

|21. 9. 95
Lieber Richard, meine Karte haben Sie wohl. In Riva ist es mir nemlich vor 3 Jahren passirt, dass der Postbeamte mir die Briefe an mich nicht gab – ich verlangte damals die Einläufe durchzusehen, da entdeckte ich meine Briefe. Und ich hatte nicht gepfiffen! –
|Die Leseprobe fiel gut aus. Frl. S. ignorirte mich, aber that sehr ergriffen von dem Stück, Nachmittag telephonirte sie en bon camerade. Sonnenthal hat »gute Hoffnung«. Beim 1. Akt wurde viel gelacht. Vom 3. verspricht man sich sichre Wirkung. Dem 2. scheint man am wenigstens zu vertrauen. |Mitterwurzer war nicht anwesend; er spielt aber sicher, ließ sich officiell entschuldigen. Die Kallina wird überraschen. Dazu will Burckhard einen Einakter von Giacosa Rechte der Seele geben; während der Leseprobe half er den Laube in Sprottau ent|hüllen. Ich wünschte ihm angenehme Enthüllung. Er sagte, die Enthüllung des Fräulein Dandler zöge er vor. –
Fels schreibt mir heute. Sie können sich denken. Er appellirt an uns zusammen, die Summe ist 25 fl. Ich hab ihm gleich 10 fl |geschickt. Darf ich ihm auch für Sie was schicken? Auch an Hugo wandt ich mich bereits. –
Gestern war ich beim »Pelikan«. Dieses Blaßwerden guter Stücke isseltsam. – Heute geh ich zur Eröffnung der Josefstadt. – Gearbeitet hab ich noch immer gar nichts; heute |Nacht will ich anfangen. Glauben Sie? –
Das Datum der L. ist noch nicht festgestellt. –
Den Hugo hab ich gestern begegnet, vorgestern ist er zurückgekommen. Er sieht gut aus, »wettergebräunt«. Nach und nach wird man zu allen Worten Anführungszeichen |machen müssen – das wird dann das Ende der Literatur sein.
Wie geht’s Ihnen? Nächstens schreiben Sie mir einen Brief statt einer Depesche; da werde ich weniger erschrecken und mich besser unterhalten. Ich wünsche Ihnen weiter gute Laune, |gutes Wetter, gute Stimmung und lebhafte Empfindung Ihrer Freiheit und Ihres Lebens.
Herzliche Grüße Ihr
Arthur
    Bildrechte © Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale