Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [25. 11. 1895]
Andreas-Salomé, Lou
Wien
Empfang: [25. 11. 1895 – 29. 11. 1895?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 3
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.088 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift datiert »25/11 95«
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
Ordnung mit rotem Buntstift von unbekannter Hand nummeriert »10«

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Lou Andreas-Salomé an Arthur Schnitzler, [25. 11. 1895]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00516.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00516«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00516.html |titel=Lou Andreas-Salomé an Arthur Schnitzler, [25. 11. 1895] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1895-11-25 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 25. 11. 1895

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Lou Andreas-Salomé an Arthur Schnitzler, [25. 11. 1895]

|Montag Abend.

Lieber Herr Dr,

danke für die »Liebelei«, die ich heute Nachmittag erhalten und seitdem gelesen und wieder gelesen habe. Hätte ich sie schon vorher gekannt, – den ersten Eindruck von Ihnen selbst anstatt von den Burgschauspielern empfangen, so würde die (an sich vielleicht nicht so großen) Schwächen des Spiels, besonders des Spiels der Christine, mir nicht so viel vom Besten verwischt haben. Ich kam ganz gedrückt aus dem Theater, ich konnte unter dem Spiel Ihre Eigenart nicht überall herauserkennen. Es geht ja mit dem »Hannele« |auch so: erst dadurch, daß man das Werk selbst kennt, ergänzt und unterstützt man den Theatereindruck, der sonst unzulänglich bleibt, und wahrscheinlich wird es allen intimen und lebensfeinen, lebenseinfachen Kunstwerken so ergehen, auch bei guter Darstellung. Das Theater ist eben nothwendig ein grobes Ding, was ein Dichter aber mit seiner groben Hülfe in uns hervorrufen will, ist etwas so zartes.
Die »Liebelei« ist wunderschön. Von Ihnen Dreien, – von Ihnen drei glücklichen Freunden, – sind doch Sie der Glücklichste.
Mit herzlichem Gruß Ihre
LouAS.
    Bildrechte © University Library, Cambridge