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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 8. 10. 1896
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [8. 10. 1896 – 12. 10. 1896?]
Brandes, Georg
Textzeuge 1
Signatur Dk, Kopenhagen, Det Kongelige Bibliotek, Georg Brandes Arkiv, box 125
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.465 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand auf der ersten Seite: »Schnitzler« vermerkt und nummeriert: »5«
Veröffentlichung 1
Georg Brandes, Arthur Schnitzler: Ein Briefwechsel. Herausgegeben von Kurt Bergel. Bern: Francke 1956, S. 58.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Georg Brandes, 8. 10. 1896. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00602.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00602«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 8. 10. 1896

Aufenthaltsorte
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Schnitzler/Bahr
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
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Arthur Schnitzler an Georg Brandes, 8. 10. 1896

|8. X. 96. Wien.

Verehrtester Herr Brandes,

der vollständige Titel des Buches lautet:
Was den Artikel über die Censur in Polen anbelangt, so werden freilich wenige auf die Vermuthung kommen, dass er aus einem |zehn Jahre alten Buch herausgeschrieben ist, – und ich möchte annehmen, dass das auch der Redaction der Zeit nicht bekannt war, von der Sie übrigens persönlich Aufklärung bekommen sollen. Ich sagte Ihnen schon im Sommer, dass man bei uns u. wohl auch in Deutschland keine rechte Vorstellung davon hat, in welcher Art Übersetzungen Ihrer Werke verfertigt und in welcher Art sie ausgenutzt werden. Vielfach issogar die Ansicht verbreitet, dass Sie selbst auch deutsche Artikel schreiben und manche Ihrer Sachen selbst aus dem dänischen ins deutsche übertragen.
|All dies scheint Ihnen zuweilen doch ärgerlich zu sein; aber ich erinnere mich nicht, dass Sie sich irgend einmal dagegen öffentlich verwahrt haben.
Wäre es nicht doch schön und gut, wenn Sie das gelegentlich einmal thäten – nicht um Ihretwillen – aber um der allgemeinen Bedeutung willen, welche Fragen des literarischen Rechts und des literarischen Anstands zukommt. –
Verfügen Sie jederzeit über mich und seien Sie versichert, dass ich dem Künstler und dem Menschen gleich herzlich ergeben bin.
Der Ihre mit vielen Grüßen ArtSchnitzler
    Bildrechte © Det Kongelige Bibliotek, Kopenhagen