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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 5. 6. 1897
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: 6. 6. 1897
Beer-Hofmann, Richard
Bad Ischl
Textzeuge 1
Signatur U.S.A., Yale, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale Collection of German Literature, MSS 31
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, Kuvert, 1.404 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Wien 1/1
  • Datum: 5. 6. 97
  • Zeit: 8–9N
Stempel 2:
  • Ort: Ischl
  • Datum: 6. 6. 97
  • Zeit: 8–9V
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 107–108.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 5. 6. 1897. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00682.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00682«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 5. 6. 1897

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Olga Waissnix, 5.6.1897

Quelle: Arthur Schnitzler und Waissnix, Olga: Liebe, die starb vor der Zeit. Ein Briefwechsel. Mit einem Vorwort von Hans Weigel. Mit 16 Seiten Kunstdruckbildern. Hg. v. Therese Nickl und Heinrich Schnitzler. Wien, München, Zürich: Verlag Fritz Molden 1970. (PDF: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at)

Gedruckte Briefwechsel

Olga Waissnix an Arthur Schnitzler, 5.6.1897?

Quelle: Arthur Schnitzler und Waissnix, Olga: Liebe, die starb vor der Zeit. Ein Briefwechsel. Mit einem Vorwort von Hans Weigel. Mit 16 Seiten Kunstdruckbildern. Hg. v. Therese Nickl und Heinrich Schnitzler. Wien, München, Zürich: Verlag Fritz Molden 1970. (PDF: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at)

Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 5. 6. 1897

|Dr Arthur Schnitzler Wien IX. Frankgasse 1.
|Herrn Dr. Richard Beer-Hofmann

|5. 6. 97
Wien.
Lieber Richard, es hat mir leid gethan, Sie nicht mehr in Wien zu finden. Ich bin in keiner guten Stimmung, durch mein fortwährendes Ohrenklingen recht sehr enervirt. Trotzdem will ich zu arbeiten versuchen. Das scheint mir überhaupt ein miserables Zeichen, dass uns alles gleich (entschuldg Sie das »uns«) ein Hindernis fürs |Schaffen (entschuldigen Sie das »Schaffen«) bedeutet. – Eine Bitte an Sie. Wenn Sie dieser Tage einmal gar nichts zu thun haben, keine Novelle zu schreiben, keine Radpartie zu machen, so gehen Sie zum Leopold. Wir brauchen vom 1. Juli an zwei Zimmer. Und zwar: Mama ein großes, so gelegen, wie das, was sie in frühern Jahren hatte, mit einem Bett, in das1 man aber noch ein zweites Bett hinein stellen kann. Ich ein kleineres Zimmer, nur nicht sonnig!, Blick auf den Wald oder Wiesen, im selben Gebäude wie Mama. Event. gleiches Stockwerk, aber ja nicht nebenan! Lieber ein anderes Stockwerk eigentlich. Nur keines von den ekelhaften weißen Gschnaszimmern zu 10 fl., die Herr Leopold vor |zwei Jahren erfunden hat. – (Vielleicht auch komm ich schon vor dem 1. Juli.) –
Wie gehts Paula? Grüßen Sie sie von mir.
Schreiben Sie mir auch, was Sie machen. Wie behagt Ihnen das Bicycle?–
Von G. Hirschf.s Stück höre ich ja ausnehmend schönes. –
Hoffentlich ist Ihnen die Commission nicht unangenehm.
Herzlichst Ihr Arthur.
  1. 1 (nicht ins Bett)
Bildrechte © Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale