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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 4. 10. 1897
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [4. 10. 1897 – 8. 10. 1897?]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,64
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 852 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von Schnitzler mutmaßlich bei der Durchsicht der Korrespondenz 1929 datiert: »4/10 97«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 96.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 4. 10. 1897. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00730.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00730«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 4. 10. 1897

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Rosa Freudenthal an Arthur Schnitzler, 4.10.1897

  • Freudenthal, Rosa

Quelle: Hermann Bahr, Arthur Schnitzler. Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente 1891–1931. Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein Verlag 2018

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 4. 10. 1897

|Mein lieber Hugo, ich danke Ihnen sehr; Sie wissen ja, dss es immer sehr wohlthuend auf mich wirkt, wenn mich irgendwas die Herzlichkeit unsres Verhältnisses lebhaft empfinden läßt. – Es issehr schrecklich gewesen; im Anfang sschrecklich, |dss ich es garnicht begriffen habe. In den letzten Tagen hat es sich rasch gemildert; besonders seit dem Augenblick wo ich erfahren, dss auch Sie zwischen Tod und Leben war. –
Ich habe auch zu arbeiten angefangen; d. h. ich lese mein neues Stück durch und bin noch nicht drauf gekommen, wo der Hauptfehler steckt. –
|Das neue was Sie geschrieben haben möcht ich natürlich sehr bald hören. Nicht wahr, ich weiss es gleich, wenn Sie in Wien angekommen sind? Wie lange hab ich schon nicht mit Ihnen gesprochen!
Das was Sie über die Rede von D’Annunzio gesagt haben, issehr schön. –
Leben Sie wohl.
Von Herzen Ihr Arthur
Wien 4. 10. 97.
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main