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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [16. 11. 1897]
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [16. 11. 1897 – 20. 11. 1897?]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,65
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 971 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Hofmannsthal mit Bleistift die 4. (leere) Seite beschriftet: »| / Poldy / Brn Hess / Bodenhausen / «
Ordnung mit Bleistift von Schnitzler mutmaßlich bei der Durchsicht der Korrespondenz 1929 beschriftet: »Datum? 92? 96
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 97–98.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [16. 11. 1897]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00742.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00742«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00742.html |titel=Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [16. 11. 1897] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1897-11-16 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 16. 11. 1897

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Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
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Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [16. 11. 1897]

|Dinstag Früh.
Lieber Hugo, ich vergass Ihnen zu schreiben, dss heute Dinstag Abend nichts bei mir ist. – Ihre Antwort gestern Früh hatte ich wohl erwartet; aber ich konnte den Versuch nicht weigern. Im übrigen mußte auch ich absagen und hätte auch Ihnen abgesagt, da ich schrecklich verkühlt bin. –
Hier sind Ihre drei Stücke. Ich habe mich |beim Lesen sehr gefreut. Am reinsten hat der weiße Fächer auf mich gewirkt; käme es zwischen Fortunio und Miranda irgendwo, am besten wohl am Schluss, zu einem lebhaften Sichselber und Einanderverstehn – ganz kurz, aber stark, so wäre das Stück etwas vollkommenes. Bei der jungen Frau hab ich zum Schluss meinen lieben Kaufmann wieder herbeigesehnt. Hoffentlich lassen Sie ihn erscheinen, bei welcher Gelegenheit |er vielleicht auch aufklären könnte, wieso die junge Frau sich über den Sohn des Teppichhändlers in so furchtbarer Weise durch viele Jahre täuschen konnte.
Meine Karte mit dem Brief von Andrian haben Sie bekommen? –
Herzlichen Gruss.
Ihr Arthur
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main