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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [4. 6. 1898]
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [5. 6. 1898 – 9. 6. 1898?]
Hofmannsthal, Hugo von
Hinterbrühl
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,66
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 894 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von Schnitzler mutmaßlich bei der Durchsicht der Korrespondenz 1929 datiert: »Anf? 98«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 102.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [4. 6. 1898]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00802.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00802«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00802.html |titel=Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [4. 6. 1898] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1898-06-04 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 4. 6. 1898

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [4. 6. 1898]

|Samstag.
Lieber Hugo, morgen früh will ich auf den Semmering fahren, dann per Rad zum Richard, wo ich wohl Dinstag sein werde. Wahrscheinlich fahr ich allein; Kramer scheint |unverläßlich. Dass Sie Kerr nicht kennen gelernt haben, isschade; im Anfang befangen und etwas unsicher findet er sich bald bei einigem Entgegenkommen und wirkt durch seinen Verstand, seine Sympathie und mannigfache |günstige Intentionen höchst erfreulich. –
Es geht mir mit der Stimmung nun etwas besser; es ist doch sehr sonderbar, wie auch ihrem Wesen nach unveränderliche seelische Lasten an Schwere gewinnen und verlieren können. – Ich möchte auch in Kärnthen |ein bischen arbeiten. Sie können mir jedenfalls nach Steindorf zu R. schreiben; obzwar ich nicht glaube, dss ich dort bleibe.
Brahm läßt Sie vielmals grüßen; er hofft Sie werden noch oft Gelegenheit haben sich am Dtsch Theater wohl zu fühlen.
Herzlichste Grüße Ihr A.
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main