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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 15. 7. 1898
Schnitzler, Arthur
Graz
Empfang: [16. 7. 1898 – 20. 7. 1898?]
Hofmannsthal, Hugo von
Tschortkiw
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,70
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.337 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 105106.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 15. 7. 1898. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00820.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00820«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 15. 7. 1898

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Wilhelm Heller, 15. 7. 1898

  • Heller, Wilhelm

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 15. 7. 1898

|Graz, Freitag
15/7 98
Mein lieber Hugo, meine Absicht ist, Sonntag von hier fortzureisen; dann zu Bahn, Rad, Wagen weiter, vielleicht komm ich in die Fusch, da seh ich wohl noch Ihre Eltern, Donnerstag 21. Bad Gastein, Villa Wassing, dort treffen mich Nachrichten bis 23. (Bei meiner Mama). (Also nicht offne Karte!) – Dann schlängle ich mich allmählich nach Salzburg – und weiteres hören Sie noch. – Die Zeit hier vergeht leidlich, wenn auch nicht ganz nach meiner Laune; zum Familienleben, |selbst in mäßigem Umfang bin ich nicht geboren. Auch sind jetzt die Zustände durch die merkwürdige Vermengung von illegitimem und anerkanntem, Einsicht und Halbheit, ganz unruhig.
Zum Arbeiten bin ich gar nicht gekommen; mit einer sehr lebhaften Sehnsucht ruft es mich zu meinem neuen Stück – und doch werd ich vorher wahrscheinlich was anderes schreiben. Die alte Skizze vom »Sohn« (Muttermörder) gestaltet sich in mir zu irgendwas aus, was beinah |ein Roman sein könnte. – Dass ich von Wien fort bin, ist mir recht; dass es von hier aus bald weiter geht, nicht minder. Das Radeln macht mir Freude.
Warum schreiben Sie mir in Ihrem letzten (vom 12.) nicht, wie’s Ihnen geht? Das hoff ich, wenn auch nur mit ein paar Zeilen, in Gastein zu erfahren. Richard schrieb mir kurz, ohne bestimmte Zusage, nicht wohlgelaunt.
Lassen Sie uns auf ein schönes Wiedersehen hoffen. Von Herzen Ihr Arthur
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main