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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 23. 7. 1898
Schnitzler, Arthur
Bad Gastein
Empfang: [24. 7. 1898 – 28. 7. 1898?]
Hofmannsthal, Hugo von
Mödling
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,72
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.284 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 107.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 23. 7. 1898. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00826.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00826«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 23. 7. 1898

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 23. 7. 1898

|Bad Gastein 23. 7. 98
Mein lieber Hugo, ich riskir noch ein paar Zeilen nach Czortków – Sie wissen schon, dss ich bei Ihren Eltern war, die von viel Herzlichkeit gegen mich waren. Ich hab mich sehr gefreut. Die Sp. Mädeln haben mich herumgeführt und mir die Stätten gezeigt, wo Sie gedichtet haben – es war nur wenig Zeit, die Weil|gunische table d’hôte drohte – und so kam eine rührende Hast über die Geschöpfe. Es ist was hübsches um diese kleinen Unsterblichkeiten – über die großen werden wir nicht so gemütlich plaudern können; fürcht ich; es wird zu spät sein. –
Herrliches Wetter hab ich überall; hier ganz besonders. Montag fahr ich nach Salzburg. Warten Sie |jedenfalls eine neue Nachricht ab, bevor Sie mir schreiben. Auf Richard scheints werden wir verzichten müssen – doch Sie allein werden ihn später haben, geht aus einem eiligen Brief von ihm hervor. –
Gearbeitet hab ich nichts; doch ist trotz allem, was bedrückt, eine gewisse Fülle in mir, ja sogar die Neigung dieser Fülle, sich zu |ordnen.
Ich hoffe Sie können mir bald sagen, wie es Ihnen oder vielmehr dass es Ihnen besser geht. Was werden Sie schreiben. In mir ist der Streit zwischen dem Stück und dem Roman noch nicht entschieden.
Leben Sie wohl – ich sende den Brief doch lieber nach Mödling; möge er Sie heiter u. herzlich begrüßen.
Ihr Arthur.
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main