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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 5. 8. 1898
Schnitzler, Arthur
Tegernsee
Empfang: [6. 8. 1898 – 10. 8. 1898?]
Hofmannsthal, Hugo von
Hinterbrühl
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,73
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.332 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 108–109.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 5. 8. 1898. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00830.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00830«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 5. 8. 1898

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 5. 8. 1898

|Tegernsee 5. 8. 98
Mein lieber Hugo, die Radtour, die wir vorhaben, ist (ungefähr) BaselBiel bis hinunter zum Genfersee. Ob wir nur am Genfersee bleiben oder dann ins italienische hinüber fahren, können wir uns an Ort u Stelle überlegen, jedenfalls steht die Sache heute so, dss ich nicht nur bis zum 20. Zeit habe, sondern bis Ende August mit Ihnen bleiben kann und auch Lust habe |mich an irgd einen See zu setzen. Dazu ist ja auch Richard vielleicht zu haben, es könnte sehr schön sein.
Nun zu den Modalitäten unsrer Begegnung. Ich bin am 12. in München (aus verschiedenen Gründen muss ich nach München, u kann nicht nach Innsbruck) und schlage Ihnen daher vor: treffen wir uns entweder am 12. |in München oder, was Ihnen wahrscheinlich bequemer sein wird, am 13. in Basel. (Sie führen dann direct WienInnsbruckBasel, (München ist ein kleiner Umweg für Sie)). Ich denke, so ist die Sache am einfachsten. Hier bin ich noch bis Dinstag; jedenfalls bitte antworten Sie mir gleich. Ob wir uns schon in Innsbruck oder erst |in Basel treffen, ist bei dem Wesen unsrer Tour egal.
Hoffentlich hat diese Correspondenz schon endgiltige Bedeutung; ich freu mich riesig auf die Reise, u. besonders, dss auch meine Zeit verhältnismäßg unbeschränkt ist. Also nochmals bitte gleich Antwort. Von Herzen Ihr Arthur
Richard hat Schwarzk. u mir in Salzburg sein 3. Capitel vorgelesen. Es ist außerordentlich.
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