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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [24. 3. 1899]
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [25. 3. 1899 – 29. 3. 1899?]
Hofmannsthal, Hugo von
Berlin
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,81
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 805 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 121.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 24. 3. 1899. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00910.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00910«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 24. 3. 1899

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 24. 3. 1899

|24/3 99
mein lieber Hugo, wenn ich früher nach Berlin fahre, so doch erst Ostern, mit meinem Bruder (Chirurgencongress). Sagen Sie mir, wann Sie wieder nach Wien kommen. Vielleicht fahr ich morgen nach Graz, dort sind jetzt ihre Eltern. Es brennt in mir weiter, ganz wie wenn alles von dem |tobenden Schmerz aufgefressen werden sollte. Nie nie versteht man es.
Sie machen sich doch nichts daraus, dss Ihre Stücke in B. nicht gegangen sind; hoff ich.
Wie soll das mit meinen in B. werden. Jeder Satz ist beinah eine gemeinschaftliche Erinnerung – wie jeder Gedanke dieser vier |Jahre, wie jedes Haus, jeder Stein, jeder Mensch in Wien; wie meine ganze Existenz. –
Schreiben Sie mir bitte wie Sie leben, wen Sie sehen.
Ihr Vater war bei mir, ich aber nicht zu Haus. Viel bin ich mit Gust. Schw. zusammen, auch mit Richard, Salten.
Von Herzen Ihr
Arth
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main