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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 7. 7. [1899]
Hofmannsthal, Hugo von
Marienbad
Empfang: [8. 7. 1899 – 12. 7. 1899?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 975 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift die Jahreszahl ergänzt: »99«
Ordnung 1) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »150«
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal: Briefe. 1890–1901. Berlin: S. Fischer 1935, S. 286–287.
Veröffentlichung 2
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 124–125.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 7. 7. [1899]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00936.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00936«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 7. 7. 1899

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Olga Schnitzler an Arthur Schnitzler, nach 6.7.1899 und vor 6.7.1899

Quelle: Max Haberich: Arthur Schnitzler. Anatom des Fin de Siècle. Die Biografie. Wien: Kremayr und Scheriau 2017, ISBN 13: 9783218010641, Anhang: Korrespondenz Arthur und Olga Schnitzler, S. 277–293.

Gedruckte Briefwechsel

Erhalt von Olga Schnitzler an Arthur Schnitzler, nach 6.7.1899und vor 6.7.1899

Quelle: Max Haberich: Arthur Schnitzler. Anatom des Fin de Siècle. Die Biografie. Wien: Kremayr und Scheriau 2017, ISBN 13: 9783218010641, Anhang: Korrespondenz Arthur und Olga Schnitzler, S. 277–293.

Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 7. 7. [1899]

|7 VII.
Bin sehr froh endlich zu wissen, wo Sie sind, denn selbst darüber in Ungewissheit zu sein, ist peinlich. Von Richard hab ich nach wie vor keine Zeile.
Der »Zeit« stelle ich meinen Namen in unverbindlicher Weise natürlich gern zur Verfügung. Habe an einem Stück (5 Acte, in Versen) |zu arbeiten begonnen, bin aber gleich in den Anfängen durch ganz unglaubliches deprimierendes Wetter gehemmt worden.
Bleibe wohl bis gegen Ende July hier und werde dann, hoffentlich mitten in der Arbeit, wohl nach Salzburg übersiedeln. Gegen Ende August hoffe ich die innere |und äußere Möglichkeit zu einer kleinen deutschen Tour zu finden.
Minnie sehe ich ungefähr täglich ¼ – ½ Stunde. Das Gespräch entfernt sich nie vom peinlich-banalen. Sie thut mir recht leid. Es kommt etwas tief Freudloses und Bitteres in ihr Wesen.Sind Sie wenigstens |einigermaßen im Stand sich mit Stück oder Novelle zu beschäftigen?
Herzlich Ihr
Hugo.
P. S. Giebt es ein Leben zweiter oder dritter Ordnung? Auf die Dauer doch wohl kaum.
    Bildrechte © University Library, Cambridge