Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [22. 4. 1901]
Andreas-Salomé, Lou
Empfang: [22. 4. 1901 – 26. 4. 1901?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 3
Typ Briefkarte
Beschreibung 715 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift datiert: »22/4 901«
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »18«

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Lou Andreas-Salomé an Arthur Schnitzler, [22. 4. 1901]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01111.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01111«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01111.html |titel=Lou Andreas-Salomé an Arthur Schnitzler, [22. 4. 1901] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1901-04-22 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 22. 4. 1901

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Lou Andreas-Salomé an Arthur Schnitzler, [22. 4. 1901]

|Lieber Herr Doktor,

sehr freu ich mich darüber, Ihr neues Buch von Ihnen zu empfangen, nachdem ich die Bekanntschaft mit Frau Bertha Garlan und Frau Rupius in der N. D. Rundschau gemacht habe. Um Frau Rupius focht ich sogar mit Frieda Bülow einen großen Streit aus; ich hielt es mit Herrn Rupius.
Hoffentlich geht es Ihnen drüben in Wien so gut, wie mir hier, wo ich zwar nur zur Hälfte bin, denn |am liebsten sind mein Mann und ich in Rußland und reisen auch demnächst wieder auf lange dorthin. Ersseit ein paar Jahren kenne ich meine russische Heimath in ihrem weitern Umkreis, mit ihren Landschaften und Menschen; seitdem weiß ich erst, daß sie meine Heimath ist, und daß ich eigentlich dort lebe.
Herzlichen Gruß Ihnen allen!
Frau Lou.
    Bildrechte © University Library, Cambridge