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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 1. 1. 1902
Dehmel, Richard
Blankenese
Empfang: [2. 1. 1902 – 6. 1. 1902?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Hamburg, Staats- und Universitätsbibliothek, DA:Br:D:4173
Typ Brief
Beschreibung 2 Blätter, 3 Seiten, 1.183 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
Zusatz Da dieses Korrespondenzstück im Nachlass Dehmels überliefert ist, dürfte es sich um eine Abschrift des tatsächlich versandten Briefes handeln

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Richard Dehmel an Arthur Schnitzler, 1. 1. 1902. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01194.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01194«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 1. 1. 1902

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Olga Schnitzler, 1. 1. 1902

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Kalliope Verbundkatalog
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Richard Dehmel an Arthur Schnitzler, 1. 1. 1902

|RD Blankenese b/Hamburg, 1. 1. 2.
Verehrter Herr Schnitzler!
Ich danke Ihnen herzlich für Ihr Buch. In Ermangelung einer Gegengabe – (aber »aufgeschoben ist nicht aufgehoben«) – überfalle ich Sie gleich noch mit einer Bitte. Ich will in etwa 2 Jahren ein Kinderbuch herausgeben:
Der Buntscheck,
ein Sammelbuch herzhafter Kunst für Ohr und Auge unsrer Kinder –
|würden Sie mir dazu eine einfache kurze Geschichte beisteuern können? Sie brauchen durchaus nicht vom Kinde zu handeln, jeder andre »Stoff« ist mir sogar lieber; nur soll eben Alles ganz vom Kinde aus dargestellt, also ohne sentimentalische oder ironische Sehnsucht nach dem »verlorenen Paradiese«. Auf das Mscrpt – (es darf aber noch nicht gedruckt sein und darf bis 1. Oktober 1905 auch nirgendwo anders veröffentlicht werden) – kann ich bis in den September dies. Js. warten; länger |nicht aus illustrativen Gründen. Im übrigen hat der Verleger (Schafstein & Co. in Köln) mir völlig freie Hand bewilligt, sodaß ich für die Urheberansprüche meiner Mitarbeiter in künstlerischer wie geschäftlicher Hinsicht nach Gebühr eintreten kann.
Mit der Bitte um baldigen Bescheid und mit meinen besten Neujahrswünschen
Ihr hochachtungsvoll ergebener
R. Dehmel.
    Bildrechte © Staats- und Universitätsbibliothek, Hamburg