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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 10. 7. 1902
Bahr, Hermann
Wien
Empfang: [10. 7. 1902 – 14. 7. 1902?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 5b
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.086 Zeichen (Briefpapier mit Trauerrand)
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »90«
Veröffentlichung 1
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 241.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 10. 7. [1902]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01230.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01230«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01230.html |titel=Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 10. 7. [1902] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1902-07-10 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 10. 7. 1902

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 10. 7. [1902]

|10. Juli

Lieber Arthur!

Denselben Wisch hat Burckhard bekommen, voriges Jahr Karlweis und Chiavacci, und mit derselben Wirkung: einer Anfrage bei mir. Gesetzlich bist Du verpflichtet, eine Antwort zu geben. Ich werde aber, wenn ich jemals befragt werde, antworten, daß ich das Einkommen |auch meiner nächsten Freunde weder kenne noch mir darüber Gedanken mache, weil es mich gar nicht interessiert.
Übrigens theile ich Dir der Wahrheit gemäß mit: 1) Daß in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. December 1901 überhaupt kein Stück von mir in Berlin aufgeführt wurde; |2) Daß in Wien am Deutschen Volkstheater noch »Wienerinnen« weiter gegeben wurde, daß aber der eigentliche Zug dieses im Oktober 1900 zum ersten Mal aufgeführten Stückes im Jänner 1901 bereits vorüber war.
3) Daß in Wien am Burgtheater der »Apostel« im November und December 1901 zehn Mal gegeben, die |Tantièmen hiefür erst am 4. Januar verrechnet, erst im Februar von mir behoben wurden und also nicht pro 1901 fatiert werden konnten. Und nun rechne Dir meine Reichthümer aus! Roman oder Novelle habe ich 1901 keine geschrieben.
Herzlichst
Dein alter
Hermann
    Bildrechte © University Library, Cambridge