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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 14. 1. 1903
Schnitzler, Arthur
Salzburg
Empfang: 15. 1. 1903
Beer-Hofmann, Richard
Rodaun
Textzeuge 1
Signatur U.S.A., Yale, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale Collection of German Literature, MSS 31
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, Kuvert, 1.100 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Salzburg
  • Datum: 14. 1. 03
  • Zeit: 9–12V
Stempel 2:
  • Ort: Rodaun
  • Datum: 15. 1. 03
  • Zeit: 6–7N
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand datiert: »14. 1.«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 159–160.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 14. 1. 1903. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01265.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01265«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01265.html |titel=Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 14. 1. 1903 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1903-01-14 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 14. 1. 1903

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 14. 1. 1903

|Hr Dr Richard Beer-Hofmann

|Salzburg 14. 1. 903.
Oesterr. Hof. –
lieber Richard, bei dem Badebesitzer Schaller in Rodaun, Liesingerstrasse, wohnt seit einigen Tagen unser Hund, Bern genannt. Sie wissen dss wir in Wien nichts mit ihm anfangen können, und dass wir deshalb jedenfalls auf seinen fernern Besitz verzichten |ssen. Wenn Sie ihn daher (statt des Flirt zu tragen) von mir annehmen wollen, so erweisen Sie mir damit nur einen Gefallen. Überlegen Sie sichs, denn Eile hat die Sache in keiner Weise. Das Thier wohnt in Ihrer Nähe, warten Sie, bis ihm wieder |die Haare gewachsen sind, und fragen Sie sich, ob Sie sich mit ihm befreunden können. – Wär ich auf dem Land wie Sie, ich behielte ihn gern; unter den gegebenen Umständen aber wäre mir der Gedanke, dass Bern in Ihren Besitz übergeht, der freundlichste. –
|Ich bin mit Olga seit vorgestern hier; – und freue mich, inmitten des beruhigenden Schneefalls und der winterlichen Stille, dass ich mich wenigstens zu diesem Entschlusse aufraffen konnte. Bis Ende der Woche hoffen wir zu bleiben.
Seien Sie herzlichst gegrüßt
Ihr
A.
    Bildrechte © Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale