Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 8. 12. [1903]
Hofmannsthal, Hugo von
Rodaun
Empfang: [9. 12. 1903 – 13. 12. 1903?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.172 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift die Jahreszahl ergänzt: »903
Ordnung 1) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »206«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 178–179.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 8. 12. [1903]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01347.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01347«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01347.html |titel=Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 8. 12. [1903] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1903-12-08 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 8. 12. 1903

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 8. 12. [1903]

|8. XII.

lieber,

nun sind es wieder vielleicht 4 Wochen, dass man sich nicht gesehen hat!Ist das nicht schad?Und ich konnte diesmal absolut nichts machen als warten, da Sie beim letzten Mal bestimmt gesagt hatten, Sie würden herüberkommen. Wenn Ihnen aber das in der ganzen |Zeit niemals passte, warum dann kein rendez-vous in Hietzing? –
Diese Woche bin ich Mittwoch Samstag Sonntag bestimmt nicht frei.Dass Sie auch nie eine Zeile schreiben!
Ich habe in der Zwischenzeit »Frau Bertha Garlan« wieder gelesen, mit noch viel |intensiverem Vergnügen als das erste mal, ja mit ungetrübtem Genuss. Dieses Buch und das neue Stück sind wohl Ihre schönsten Arbeiten. Kaum zu glauben dass das von einer Hand ist, mit einem so dürren quälenden Buch wie »Sterben« einem Buch, wie es deren eigentlich keine geben dürfte. |So viel Kraft und Wärme, Übersicht, Tact, Weltgefühl und Herzenskenntnis steckt in dieser »Bertha Garlan«, sschön zusammengehalten ist es und so gut und gescheidt dabei.
Wenn Sie einmal ein überflüssiges Exemplar der »Frau des Weisen« haben, meins ist gestohlen.
Haben Sie nun schon die »Elektra« oder nicht? – bekommen übrigens nächstens auch noch etwas andres.
Von Herzen Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge