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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [19.? 6. 1904]
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [19. 6. 1904 – 23. 6. 1904?]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,107
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.193 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von Schnitzler – mutmaßlich bei der Durchsicht der Briefe 1929 – datiert: »1904«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 188.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [19.? 6. 1904]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01407.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01407«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01407.html |titel=Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [19.? 6. 1904] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1904-06-19 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 19. 6. 1904

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [19.? 6. 1904]

|mein lieber Hugo,

unter den jetzigen Witterungsverhältnissen empfiehlt es sich jedenfalls, unsern Spaziergang erst gegen Abend, etwa von 5 ½ Uhr an zu machen, und irgendwo draußen (Salmannsdorf, etc) zu nachtmahlen. Richten Sie sichs also mit Gerty lieber so ein, dss Sie an dem betreffenden Tag nicht mehr nach Rodaun hinausmüssen. Unsre Gegend (worunter ich Pötzldorf, Neuwaldegg, |Weidlingbach etc kurz alles zwischen der alten Tullner Reichstraße bis zur Donau verstehe) ist wirklich wundervoll, ich radle manchmal (zu selten) nur in den Wald zwischen Pötzleinsdorf u Neuwaldegg und bin immer wieder von neuem entzückt. Schade dss man nirgends angenehme oder nur mögliche Hotels findet. Ich schlage Ihnen den Mittwoch vor, an welchem Tag wir Sie mit Gerty um 5 erwarten. Sind Sie aber |schon Vormittag in Wienso wäre es ausnehmend nett, wenn Sie bei uns schon speisten (gegen ½ 2) – wir ruhen uns dann in der Nachmittagshitze aus, und gehen fort, wann’s uns beliebt. Viel liegt in der Zeit, in der man sich nicht gesehen hat – Sicilien und Holland – was mir beinahe noch wichtiger scheint als der kleine Kraus der Sie zu früh, und der große Graus, der Sie zu spät gepackt hat. –
Auf Wiedersehen. Antwort erbeten.
Herzlichst
Ihr A.
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main