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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 28. 6. 1904
Hofmannsthal, Hugo von
Empfang: [28. 6. 1904 – 2. 7. 1904?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.118 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung 1) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »226«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 189.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 28. 6. 1904. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01411.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01411«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01411.html |titel=Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 28. 6. 1904 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1904-06-28 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 28. 6. 1904

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 28. 6. 1904

|28 VI 1904.

mein lieber Arthur

im Grund bin ich froh, dassich Ihr schleichendes Übelbefinden, das mich besorgt gemacht hatte, in dieser verhältnismäßig harmlosen Form erklärt hat.
Aber dassich immer wieder etwas dazwischenstellt und diese kleinen Zusammenkünfte nicht will schneller aufeinander folgen lassen. Und doch |weiß ich unter allem, was das Leben mit sich bringt, fast nichts sschönes als ein Nachmittag wie der neulich, ein Gespräch, das manchmal in die tiefsten Tiefen untertaucht und sich dann wieder mit harmloser Freude an der Oberfläche hält, ein paar Lieder dazwischen, |der Spaziergang, alles das, fast unglaublich viel und schön und harmonisch.
Ich wollte folgendes vorschlagen: sind Sie Anfang nächster Woche vielleicht wohl genug, um an unserer Gesellschaft Vergnügen zu finden, noch aber zu schwach, um etwas zu unternehmen, so würden |wir sehr gern wieder zu Tisch hinüberkommen, und uns dann für den gleichen Tag gegen 6h zu Saltens ansagen, diesspaziergangsweise aufsuchen.
Vielleicht, wenn Ihr Befinden es erlaubt, schlagen Sie uns dazu telegraphisch einen Tag vor. Wenn nicht, so nicht.
Von Herzen Ihr
Hugo
    Bildrechte © University Library, Cambridge