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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 6. 6. 1905
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [6. 6. 1905 – 10. 6. 1905?]
Bahr, Hermann
Wien
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS AM 23374 Ba
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 625 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung Lochung
Veröffentlichung 1
6. 6. 1905. In: Arthur Schnitzler: The Letters of Arthur Schnitzler to Hermann Bahr. Edited, annotated, and with an introduction, by Donald G. Daviau. Chapel Hill: The University of North Carolina Press 1978, S. 89 (University of North Carolina studies in the Germanic languages and literatures, 89).
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 345.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 6. 6. 1905. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01523.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01523«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 6. 6. 1905

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 6. 6. 1905

|Wien 6. Juni 905

lieber Hermann

ich gratulire dir herzlich zum gestrigen Erfolg von Sanna. Einiges was mir nach der ersten Lectüre des Stücks nicht ganz eingeleuchtet, ist mir gestern, schön und ergreifend aufgegangen. Die Aufführung war etwas ganz einziges, und die Höflich |ist – vielleicht nicht das echte Genie, aber, nach ihren Entwicklungsmöglichkeiten in alles tragische und heitre Gebiet, der größte Glücksfall, den die Deutsche Bühne seit der Sorma erlebt hat.
Ich habe mich sehr gefreut, auch meine Frau läßt dir von Herzen glückwünschen.
Hoffentlich seh ich dich bald; ich habe ein rechtes Bedürfnis, dir zu danken.
Dein
Arthur
    Bildrechte © Theatermuseum, Wien