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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [Mitte Februar 1906?]
Ehrenstein, Charlotte
Wien
Empfang: [15. 2. 1906 – 19. 2. 1906?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.2837,2
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 819 Zeichen
Handschrift Bleistift, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift beschriftet: »Ehrenstein«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Charlotte Ehrenstein an Arthur Schnitzler, [Mitte Februar 1906?]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01584.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01584«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 15. 2. 1906

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Charlotte Ehrenstein an Arthur Schnitzler, [Mitte Februar 1906?]

|Hochwohlgeb. Herrn Dr. Arthur Schnitzler.

Sehr geehrter Herr Doctor!

Heute darf ich über das Befinden meines l. Albert schon recht Befriedigendes berichten. Vor einigen Tagen war Dr Kornfeld hier, u. erlaubte ihm, da er Zustand und Aussehen befriedigend fand, Albert nahm während seiner Krankheit fünf Kilo an Gewicht zu, täglich von 3–5 Nachmittags das Bett zu verlassen. Auch über sein weiteres Studium sprach er mit ihm, er schlägt Alberten das Mittelschulprofessor-Studium vor, Geographie, Geschichte und Deutsch oder Naturgeschichte, da er |meint, das Doctorat in Medicin für Albert schwer zu erringen sein würde. Und nun bitte ich, mir zu verzeihen, wenn ich außer mit meinem Heutigem, noch mit der Bitte um Ihre Meinung belästige, da sie uns allen sehr maßgebend ist, vor allen aber, Ihrer, Sie
verehrenden
Charlotte Ehrenstein
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar