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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [4. 3. 1906]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Empfang: [4. 3. 1906 – 8. 3. 1906?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.044 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »4/3 906«
Ordnung 1) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »261«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 217.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [4. 3. 1906]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01586.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01586«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01586.html |titel=Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [4. 3. 1906] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1906-03-04 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 4. 3. 1906

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [4. 3. 1906]

|Sonntag.

mein lieber Arthur

ich wünsche mir ssehr, ein paar Stunden mit Ihnen ruhig zu verbringen, von Ihrem Stück zu reden, das ich ssehr schön finde (habs wieder gelesen) und von anderen Dingen.
Bitte schlagen Sie uns einen Abend der Woche vor, uns ist jeder recht. Soll man denn alt werden und einander so wenig gehabt haben? – Völlig |bestürzt, direct getroffen wie von etwas ganz Schlechtem, die Nerven aufregenden bin ich von diesem unsinnigen brutalen Aufsatz von Harden. So muss man sich denn entschließen, diesen bedeutenden Menschen zu den pathologischen Existenzen, deren Gefährlichkeit mit ihrer |Unberechenbarkeit wächst, zu werfen! Wie traurig. Ich mühe mich, es zu begreifen, die Wurzel dieser wilden, um sich fressenden Parteilichkeit, dieser fieberhaften Zerrüttung zu fassen –Ich habe an ihn geschrieben, mit den bittersten Vorwürfen und ihn gefragt, ob er mir |erlauben will, in der Zukunft ein »Gespräch über einige neue Theaterstücke« (ich denke an Ruf des LebensPippaLeidenschaft) zu bringen. Bin neugierig, was er antwortet.
Ihr
Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge