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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 13. 7. 1906
Schnitzler, Arthur
Marienlyst
Empfang: [14. 7. 1906 – 18. 7. 1906?]
Brandes, Georg
Kopenhagen
Textzeuge 1
Signatur Dk, Kopenhagen, Det Kongelige Bibliotek, Georg Brandes Arkiv, box 125
Typ Briefkarte
Beschreibung 973 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit schwarzer Tinte von unbekannter Hand in der linken oberen Ecke: »S« vermerkt, womöglich zur archivalischen Einordnung
Veröffentlichung 1
Georg Brandes, Arthur Schnitzler: Ein Briefwechsel. Herausgegeben von Kurt Bergel. Bern: Francke 1956, S. 94.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Georg Brandes, 13. 7. 1906. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01610.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01610«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 13. 7. 1906

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Georg Brandes, 13. 7. 1906

|Dr. Arthur Schnitzler 13. Juli 906

verehrtester Herr Brandes,

entschuldigen Sie, dass ich neulich gar so miserabel schrieb. Der Sie grüßen liess, ist Brahm (der übrigens möglicherweise in diese Gegend kommt.) Dass Sie schon aus Bett und Spital heraus sind, freut mich sehr. Aber glauben Sie um Gotteswillen nicht, dass ich auf »Gegenbesuche« od. dergl. Anspruch mache. Freilich möchte ich Sie sehr gerne noch einmal sehen, ehe ich Daenemark verlasse (was kaum vor 3–4 Wochen der Fall sein wird), aber wenn Ihnen Marienlyst |die geringste Unbequemlichkeit macht, so erlauben Sie mir vielleicht wieder einmal, Sie in Kopenhagen heimzusuchen. Jedenfalls werd ich mich melden, wenn ich auf der Rückreise ein paar Tage Aufenthalt mache. Aber wenn Sie hieher kommen (es ist wirklich wunderschön da), haben Sie die Güte, mich vorher wissen zu lassen. Ich möchte doch nicht gern in Schweden drüben, in Skodsborg oder – in Kopenhagen sein, wenn Sie in Marienlyst erscheinen.
Herzlichen Gruß. Ihr sehr ergebener
Arthur Schnitzler
    Bildrechte © Det Kongelige Bibliotek, Kopenhagen