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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 30. 11. 1906
Ehrenstein, Albert
Wien
Empfang: [30. 11. 1906 – 4. 12. 1906?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 30
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 993 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler Beschriftung »Ehrenstein«
Veröffentlichung 1
Albert Ehrenstein: Briefe. Herausgegeben von Hanni Mittelmann. München: Boer 1989, S. 20 (Werke, 1).

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Albert Ehrenstein an Arthur Schnitzler, 30. 11. 1906. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01640.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01640«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 30. 11. 1906

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Schnitzler – S. Fischer
Weiteres

Albert Ehrenstein an Arthur Schnitzler, 30. 11. 1906

|Wien, den 30. Nov. 06

Sehr geehrter Herr Doktor.

Ihre außerordentliche Geduld, sehr geehrter Herr Doktor, hoffe ich nicht auf eine allzuharte Probe gestellt zu haben, wenn ich höflichst bitte, meine etwas dilettantische Übertragung des euripideischen Librettos einiger Lektüre zu unterziehen. Sollte dies aber doch der Fall sein, so möchte ich Euer Hochwohlgeboren ergebenst ersuchen, beachten zu wollen, daß ich nicht daran denke, die Arbeit etwa in dieser Form |irgendwie bekannt zu machen, sondern falls sich überhaupt das Sujet zu einer Veröffentlichung eignen sollte, würde ich von den 2000 Versen des Euripides und meiner Übersetzung etwa 1000 weglassen, die vier Akte in zwei oder einen zusammenziehen, was mir bei der Fülle entbehrlicher Chorlieder, bei dem Überflusse an Wiederholungen und unnützen Längen des Dialoges nicht schwer fiele. Indem ich Sie, sehr verehrter Herr Doktor, bitte, mir diese Arbeit nicht übelzunehmen, verbleibe ich hochachtungsvoll
Ihr Sie verehrender
Albert Ehrenstein.
    Bildrechte © University Library, Cambridge