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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [25. 5. 1907]
Hofmannsthal, Hugo von
Empfang: [25. 5. 1907 – 29. 5. 1907?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.512 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Beilage Christine Thun-Salm: Briefkarte, schwarze Tinte, Lateinschrift
Schnitzler mit Bleistift datiert: »25/5 907«
Ordnung 1) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »277«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 228.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler mit Beilage Christiane Thun an Hofmannsthal, [25. 5. 1907]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01678.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01678«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 25. 5. 1907

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler mit Beilage Christiane Thun an Hofmannsthal, [25. 5. 1907]

|Samstag

mein lieber Arthur

habe Brahm das Original vorgewiesen: 2975 Mark. Er bezahlt. Reise heute Abend, zunächst Ravenna, dann Umbrien. Hoffe ich finde Sie noch in Wien oder nahe Wien gegen 10ten July. Ich empfinde es sehr schmerzlich wie selten man sich sieht. –
|Schicke Ihnen diesen Brief der Gräfin Thun, geschrieben noch nachdem sie mir damals Adieu (für immer) gesagt hatte, weil es Sie wahrscheinlich freuen wird, wie herzlich sie in einem solchen Moment des letzten Überblicks Ihrer gedenkt.Wenn sie davon kommt – es |scheint Hoffnung zu sein – trotzdem die Operation sehr schwer war – so besuchen Sie sie vielleicht im Sanatorium, oder schicken ihr vielleicht die mmerseelen, die sie noch nicht kennt.
Adieu. Ich freue mich von Herzen auf den Roman, das Stück, auf alles was Sie machen. |Denn ich habe noch nie eines Ihrer Bücher ohne tiefe Mitfreude wieder in die Hand genommen.
Adieu.
Ihr Hugo.
 
Ich habe mich sehr gefreut, Sie heute noch zu sehen. Nachdem Sie bei mir waren, bin ich ins Sanatorium gefahren. Es scheint hier sehr voll zu sein, & ich habe ein Schandloch auf die Gasse hinaus. –
Im besten Fall 4 Wochen hier zu sitzen ist eine abscheuliche Aussicht!
Leben Sie wohl! Sagen Sie Ihrer Frau viel Liebes von mir & seien Sie herzlich von mir gegrüsst!
|Danke noch für alle Ihre Freundschaft! Ich habe auch für Sie immer sehr viel Freundschaft gehabt.
Möge es Ihnen gut gehen! Das wünscht Ihnen von Herzen
ChristThunSalm
Wenn Sie Dtr. Arthur Schnitzler sehen, dann bitte grüssen Sie ihn herzlich von mir!
    Bildrechte © University Library, Cambridge