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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 25. 6. 1907
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [26. 6. 1907 – 30. 6. 1907?]
Hofmannsthal, Hugo von
Lido
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,128
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.194 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 229–230.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 25. 6. 1907. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01686.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01686«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 25. 6. 1907

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Raoul Auernheimer an Arthur Schnitzler, 25.6.1907

Quelle: The Correspondence of Arthur Schnitzler and Raoul Auernheimer with Raoul Auernheimer’s Aphorism. Edited with introduction and notes by Donald G. Daviau and Jorun B. Johns. Chapel Hill: The University of North Carolina Press, 1972 (University of North Carolina Studies in the Germanic Languages and Literatures, 73).

Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 25. 6. 1907

|Wien 25. 6. 907

Mein lieber Hugo,

morgen fahren wir nach Villach; – von dort aus wollen wir uns umsehen, ob wir irgd was (Veldes? Wochein? oder sonst wo) – wenns gut geht, zu längerem Aufenthalt finden. Den Buben lassen wir erst nachkommen wenn wir wissen, wo unsres Bleibens. Der Roman, den ich nun tüchtig durchfeile, zum großen Theil natürlich neu schreibe, zieht mit. Das Winterstück |hab ich weggeschmissen; nicht weggelegt, da ich in ein schlechtes Verhältnis dazu gerieth. Irgend ein Wurzelfehler war da, so dass ich durch corrigiren nicht weiter kam. Vielleicht muss der Stoff in andre Erde gesetzt werden, doch weiss ich noch nicht in welche. Vorläufig gehn mir andre theatralische Einfälle näher. – Wir haben in der letzten Zeit viele Leute gesehen; es gab manche sehr gute Stunden, mit Richard, Wassermann, Kainz, Fred, und andre; auch das Tennis war schön – nur lockt es mich |doch ins einsamere. Der Gräfin Thun hab ich die mmerseelen geschickt; sie hat in einem sehr liebenswürdg Telegramm gedankt. Wie lange bleiben Sie noch am Lido? Von endgiltigem Zeltaufschlag verständige ich Sie gleich. Ich hoffe Sie lesen im September was wundervolles vor.
Seien Sie, und Gerty herzlichst gegrüßt, von Olga u mir.
Ihr
Arthur
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main