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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 16. 9. 1907
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [16. 9. 1907 – 20. 9. 1907?]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,129
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 1 Blatt, 1 Seite, 839 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift Arthur Schnitzler 1) Bleistift, deutsche Kurrentschrift (Beschriftung: » Hofmsthal «)
2) roter Buntstift, deutsche Kurrentschrift (Unterstreichungen)
Zufügungen
Ordnung 1) Lochung
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »129«
Zusatz Zusammen mit der fehlenden Unterschrift scheint es unwahrscheinlich, dass dies das tatsächlich übermittelte Korrespondenzstück darstellt, obzwar es im Nachlass Hofmannsthals aufbewahrt ist. Mit großer Wahrscheinlichkeit dürfte es bei der Durchsicht der Briefe nach Hofmannsthals Tod 1929 hinzugefügt worden sein.
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 231.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 16. 9. 1907. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01707.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01707«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 16. 9. 1907

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Kalliope Verbundkatalog
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 16. 9. 1907

|16. Sept. 07.

Lieber Hugo,

Ich danke Ihnen noch sehr für Ihr Telegramm. Der »Morgen« scheint über meine Forderung nicht angenehm überrascht gewesen zu sein. Sie bieten die Hälfte, scheinen aber entschlossen, wenn sie auch das Buch kriegen, höher gehen zu wollen. .  Ich habe eigentlich nicht den Eindruck, dass aus der Sache was werden wird. Dieser Schreibebrief hat übrigens einen besonderen Zweck. Ich muss Sie etwas meinen Roman betreffend fragen. Ist es nicht höchst unwahrscheinlich, dass ein Mensch erst mit acht–neunundzwanzig Jahren seine Diplomatenprüfung ablegt? Wär es aber nicht möglich, dass ein junger Mensch eine Staatskarriere einschlägt, Statthalterei zum Beispiel und dass er dann zur Diplomatie übergeht? Ferner: Muss jemand, der die Diplomatenprüfung macht vorher die orientalische Akademie besucht haben, oder genügt die Universität?
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main