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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 9. 10. 1907
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [9. 10. 1907 – 13. 10. 1907?]
Großmann, Stefan
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.896
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 1 Blatt, 1 Seite, 847 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift Arthur Schnitzler 1) Bleistift, deutsche Kurrentschrift (eine Ergänzung)
2) roter Buntstift, deutsche Kurrentschrift (vier Unterstreichungen)

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Stefan Großmann, 9. 10. 1907. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01718.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01718«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 9. 10. 1907

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Stefan Großmann, 9. 10. 1907

|9. Okt. 07.

Sehr geehrter Herr,

Die beiden Titel, die Sie in meinem vorigen Brief nicht lesen konnten waren »das neue Lied« und die »letzten Masken«. Das erste, eine Novelle aus der Sammlung »Dämmerseelen«, das zweite ein Einakter aus dem Zyklus »lebendige Stunden«, beide nicht besonders heiter und wohl auch zu lang.
Kennen Sie vielleicht die kleine Novellette »Exzentrik« aus der Sammlung »die griechische Tänzerin«? Sie wird von den Leuten im Allgemeinen für lustig gehalten, hat sich schon einigemale als Vorlesestück bewährt. Wollen Sie vielleicht die Güte haben sie sich anzusehen und mir zu sagen, ob Sie sie für den Abschluss des Abends für geeignet halten.
Ich bitte Sie auch mir womöglich die Hausnummer mitzuteilen, wo ich in der Königseggasse lesen soll.
Ihrer freundlichen Antwort entgegensehend
Ihr sehr ergebener
 
Herrn Stefan Grossmann, Wien
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar