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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 14. 7. 1908
Burckhard, Max
St. Gilgen
Empfang: [15. 7. 1908 – 19. 7. 1908?]
Schnitzler, Arthur
Seis am Schlern
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 20
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.177 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »23«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Max Burckhard an Arthur Schnitzler, 14. 7. 1908. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01783.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01783«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 14. 7. 1908

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Max Burckhard an Arthur Schnitzler, 14. 7. 1908

|Dr. Max Burckhard  . . . . . . . . . . 
St. Gilgen 14. 7. 08

Sehr verehrter lieber Herr Doctor!

Ich beglückwünsche Sie sehr zu Ihrem Aufenthalt, den mir Ihre liebe Karte meldet. Ich war einmal wenige Tage auf der Seiseralm – allerdings zur Schnittzeit. Es war dort nicht nur wunderschön, sondern auch ansonst außerordentlich erheiternd; es war damals das einzigemal, dass ich Gelegenheit hatte, das südtirolische Volksleben (von seiner angenehmsten Seite) kennen zu lernen. Freilich hatte ich mich mit großen Vorräthen an festem und flüßigem Proviant eingeführt und hatte schon vorher die Bekanntschaft einiger Theilnehmerinnen auf dem Schlern gemacht.
|Nun, und sind Sie uns St. Gilgnern ganz untreu geworden? Da es anfängt, Momente zu geben, in denen ich mir einbilden kann, dass ich mich noch einmal zusammenklaube, bilde ich mir ein, dass ich davon etwas davon haben würde, wenn Sie mit Ihrer verehrten Frau Gemahlin hier wieder einmal in die heimischen Berge zukehren. Wie herrliche Spaziergänge es hier gibt, das habe ich eigentlich erst entdeckt, seit die Facultät sich ablehnend gegen größere Spaziergänge ausgesprochen hat.
|In herzlicher Verehrung mit Handkuss an Ihre liebe Frau und herzlichstem Gruß
Ihr getreu ergebener
DrBurckhard
    Bildrechte © University Library, Cambridge