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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 15. 1. 1909
Ehrenstein, Albert
Empfang: [15. 1. 1909 – 19. 1. 1909?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 30
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.104 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift beschriftet: »Ehrenstein«
Veröffentlichung 1
Albert Ehrenstein: Briefe. Herausgegeben von Hanni Mittelmann. München: Boer 1989, S. 24 (Werke, 1).

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Albert Ehrenstein an Arthur Schnitzler, 15. 1. 1909. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01822.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01822«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 15. 1. 1909

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 15. Januar 1909

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Albert Ehrenstein an Arthur Schnitzler, 15. 1. 1909

|15. Jan. 09.

Sehr geehrter Herr Doktor!

Die historische Novellette zu schreiben, von der ich das letztemal Ihnen, sehr geehrter Herr Doktor, sprach, ist mir vorläufig mißlungen. Die Langeweile, welche mir die Beschäftigung mit ihr verursachte, war so enorm, daß ich mich nicht dazu haben konnte sie zu vollenden, trotzdem der bereits von heftigem Fieber gequälte Held nur noch binnen drei Seiten zu sterben hatte. Glücklicherweise träumte mir im vorigen Monat ein Märchen, das den Vorzug hat, für die Österreichische Rundschau nicht ganz ungeeignet zu scheinen. Wenn nun Sie, |sehr geehrter Herr Doktor, dieses Opusculum einer geneigten Durchsicht zu unterziehen die Güte hätten, würde mir das eine große Freude bereiten. Denn bei dem nicht geringen Volumen des von mir für die Dissertation zu bearbeitenden Aktenmaterials, würde mir eine neuerliche Hingabe an zeitraubend-wertlose literarische Experimente gegenwärtig recht schwer fallen.
Mit der Bitte, die kaum leichtfertige Inanspruchnahme Ihrer kostbaren Zeit nicht allzu ungünstig beurteilen zu wollen, verbleibe ich ergebenst Ihr Sie verehrender
Albert Ehrenstein.
    Bildrechte © University Library, Cambridge