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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 18. 1. 1909
Bahr, Hermann
Wien
Empfang: [18. 1. 1909 – 22. 1. 1909?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 5b
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.171 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift beschriftet: »Bahr«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »155«
Veröffentlichung 1
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 414.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 18. 1. 1909. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01824.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01824«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01824.html |titel=Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 18. 1. 1909 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1909-01-18 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 18. 1. 1909

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Julius Bab, 18. 1. 1909

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 18. 1. 1909

|Wien XIII/7
18. 1. 09

Lieber Arthur!

Danke schön für Deine so liebe Karte. Ich komme eben vom Semmering (wo ich übrigens Deinen Bruder Julius stolz im Nizza Express vorüber sausen sah), hab einen scheußlichen Hexenschuß, sitz in einem durch Überschwemmung aus einem geplatzten Wasserrohr fast demolierten Haus und soll in zwei Tagen nach Dresden zur Strauß-Elektra-Première, weshalb ich, Dir herzlichst für Deinen guten Willen dankend, Dich bitten muß, Deine so liebe Absicht erst auszuführen, bis ich nächste Woche von Dresden zurück, halbwegs in Ordnung und auch mit den drei letzten Kapiteln meines neuen Romans aus dem Rohesten bin, worauf ich anzufangen hoffe, wieder einem Menschen zu gleichen.
|Ich freue mich unendlich auf Dich, ich hab Dir ja so viel, so viel zu sagen und manchmal ist mir schon ordentlich bang nach Dir. Nur hat sich mein Leben allmälig so merkwürdig gestellt, daß ich mir schon wirklich manchmal vorkomme, nicht mehr auf der Erde zu sein, sondern nur noch ein hinten her, neben bei irgendwo mitsausendes, nachwirbelndes Gehängsel!
Grüß Deine liebe Frau herzlichst von mir, auch den Sohn, Herrn Sohn muß man jetzt wol bald schon sagen.
Herzlichst
immer Dein
Hermann
    Bildrechte © University Library, Cambridge