Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 27. 3. 1909
Ehrenstein, Albert
Wien
Empfang: [27. 3. 1909 – 31. 3. 1909?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 30
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.492 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift beschriftet: »Ehrenstein«
Veröffentlichung 1
Albert Ehrenstein: Briefe. Herausgegeben von Hanni Mittelmann. München: Boer 1989, S. 27 (Werke, 1).

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Albert Ehrenstein an Arthur Schnitzler, 27. 3. 1909. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01835.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01835«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01835.html |titel=Albert Ehrenstein an Arthur Schnitzler, 27. 3. 1909 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1909-03-27 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 27. 3. 1909

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Otto Brahm an Arthur Schnitzler, 27.3.1909

Quelle: Der Briefwechsel Arthur Schnitzler – Otto Brahm. Vollständige Ausgabe. Hg., eingel. und erl. von Oskar Seidlin. Tübingen: Niemeyer, 1975.

Weiteres

Albert Ehrenstein an Arthur Schnitzler, 27. 3. 1909

27 III. 09.

Sehr geehrter Herr Doktor,

gerne möchte ich pflichtschuldigst einen ausführlichen Bericht erstatten über meine »Besuche« bei den Herren Geld- und Schreibheimers. Es liegen bei mir aus verschiedenen Jahren Briefe an Sie, sehr geehrter Herr Doktor, die ich nicht abschickte, fröhlich-ergebene und verärgerte, Geschäftsbriefe und solche vornehmeren Charakters. Auch diesmal verfaßte ich eine Menge mehr, minder gewundener Schreiben. Sie gerieten aber wie jene anderen im Format zu groß, und (ich sage es pro privata Augustissimi notitia) |inhaltlich bargen sie Dinge, die weder für die genannten Herren noch für mich besonders schmeichelhaft waren. Wenn eine getreue Schilderung des mir Widerfahrenen für Sie, sehr geehrter Herr Doktor, Interesse haben sollte, würden Sie mich aufs Neue verbinden, indem Sie mir gestatten, Ihnen einmal mündlich über meine Erfahrungen im Lande der Aristokratoiden und Zeitungsleute Rede zu stehen. Starke psychische Depressionen, hervorgerufen durch das empfangsfeindliche Benehmen der Herren Glossy, Auern- und Oppenheimer, und |nicht zumindest durch meine altbewährten Ungeschicklichkeiten, die leider auch auf Sie, sehr geehrter Herr Doktor, Bezug haben, Bitterkeit und Rachsucht, wie Demut und übertriebene Sucht gerecht zu sein, machen die Abfassung eines vernünftigen Briefes zur Unmöglichkeit Ihrem Ihnen, sehr geehrter Herr Doktor, nun auch noch für recht merkwürdige tragikomische Erlebnisse dankbaren, ergebensten
Albert Ehrenstein.
    Bildrechte © University Library, Cambridge