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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 22. 11. 1909
Ehrenstein, Albert
Wien
Empfang: [22. 11. 1909 – 26. 11. 1909?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 30
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.391 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift beschriftet: »Ehrenstein«
Veröffentlichung 1
Albert Ehrenstein: Briefe. Herausgegeben von Hanni Mittelmann. München: Boer 1989, S. 35–36 (Werke, 1).

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Albert Ehrenstein an Arthur Schnitzler, 22. 11. 1909. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01887.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01887«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 22. 11. 1909

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Kulturveranstaltungen
Weiteres

Albert Ehrenstein an Arthur Schnitzler, 22. 11. 1909

|XVI. Ottakringerstr. 114. 22. XI. 09.

Sehr geehrter Herr Doktor,

Herr Alfred Polgar, dem ich, wie Sie wissen, Arbeiten unterbreitete, fand großen Gefallen an denselben und schickte mir, der ich ihn übrigens nicht persönlich kenne, eine in schmeichelhafter Weise abgefaßte Empfehlung – aber zu meiner Überraschung an Herrn Professor Bie für die N. Rundschau. Ich konnte nicht umhin, von derselben Gebrauch zu machen (schon um das mir entgegengebrachte Wohlwollen nicht zu kränken), obwohl ich in erster Linie, die Rundschau und Herrn Professor Bie betreffend, auf die |von Ihnen mir freundlichst in Aussicht gestellte Fürsprache bei letzterem rechne. Vorgestern sandte ich 6 Skizzen (Saccumum, Mitgefühl, Die alte Geschichte, Tubutsch, Baber u. Tai-gin) an Herrn Professor Bie.
Nun weiß ich nicht, ob Sie, sehr geehrter Herr Doktor, schon in Berlin waren und die Liebenswürdigkeit gehabt haben, meinen Skizzenband »Zuschauer und Tyrannen« – den ich Ihnen vor etwa 14 Tagen mit einem Begleitschreiben zukommenließ – oder eine strenge Auswahl meiner Novelletten Ihrem Verleger zu geben, oder ob dies noch bevorsteht?
Jedenfalls möchte ich Sie höflichst |bitten, nicht bloß bei dem Herrn Fischersondern, wenn es angängig ist, auch bei dem Herrn Professor Bie für mich zu wirken.
Für Ihre gewiß erfolgreichen Interventionen im Voraus dankend, bin ich mit dem Ausdrucke vorzüglichster Hochachtung
Ihr ergebenster
Albert Ehrenstein.
    Bildrechte © University Library, Cambridge