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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 26. 9. 1910
Bahr, Hermann
Wien
Empfang: [26. 9. 1910 – 30. 9. 1910?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 5b
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.205 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Handschrift Hermann Bahr schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift (Unterschrift, Nachschrift)
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift ergänzt »Bahr«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »166«
Veröffentlichung 1
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 437–438.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 26. 9. 1910. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01958.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01958«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 26. 9. 1910

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 26. 9. 1910

|Wien XIII/726. 9. 10.

Lieber Arthur!

Ich fahre Samstag für vier Wochen nach London und so werde ich leider bei Deiner Première nicht in Wien sein. Es wäre mir aber lieb, wenn Du mir (entweder noch vor Samstag hieher oder dann nach London E. C. Victoria Embankment, De Keysers Hotel) ein Buch Deines neuen Stückes schicken könntest. Macht es mir einen starken Eindruck und habe ich darüber wirklich etwas zu sagen, so würde ich das für das Wiener Journal von London aus tun und veranlassen, dass von irgend einem der Herren |der Redaktion eine kurze Notiz über die Aufführung und Aufnahme angehängt werde. Kann ich aber in kein rechtes inneres Verhältnis dazu kommen, woran ja ebenso der Autor wie der Kritiker schuld sein kann, so ist es uns beiden besser, wenn ich die Gelegenheit zu schweigen ausnütze, statt mich um das Stück herum zu reden, was mir, je älter ich werde, immer unleidlicher wird.
Im November komme ich nur auf ein paar Tage zurück, weil ich gleich wieder an den Rhein, auf eine Vorlesungstournée muss. Aber im Dezember wird es uns dann doch einmal vergönnt sein, in Ruhe zu Euch zu kommen.
|Mit herzlichen Grüssen von uns beiden, auch an Deine liebe Frau,
Dein alter
[handschriftlich Hermann Bahr:] Hermann
viel zu nervös, um selbsschreiben zu können.
    Bildrechte © University Library, Cambridge