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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 12. 6. 1918
Adam, Robert
Wien
Empfang: [12. 6. 1918 – 16. 6. 1918?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 1
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.016 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift beschriftet: »Adam«
Ordnung von unbekannter Hand nummeriert: »3«
Textzeuge 2
Signatur A, Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod.ser. 52.263, 214 recto
Typ Brief
Beschreibung Maschinenschriftliche Abschrift, 1 Blatt, 1 Seite, 1.016 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Robert Adam an Arthur Schnitzler, 12. 6. 1918. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02287.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02287«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02287.html |titel=Robert Adam an Arthur Schnitzler, 12. 6. 1918 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1918-06-12 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 12. 6. 1918

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Robert Adam an Arthur Schnitzler, 12. 6. 1918

|Wien, am 12. Juni 1918

Hochverehrter Herr Doktor!

Ihre liebenswürdigen Zeilen haben mich außerordentlich erfreut (um nicht zu sagen: gerührt). Ich hätte schon längst wieder bei Ihnen vorgesprochen, wüßte ich nicht aus Erfahrung, daß ein Besuch ohne vorhergehende Anmeldung ein aussichtsloses Unternehmen sei; und es schien mir anderseits, als wäre eine solche Anmeldung, ohne daß ich Ihnen etwas Besonderes mitzuteilen hätte, Arroganz und Belästigung. So hoffte ich, daß ich Sie entweder zufällig irgendwo träfe oder daß sich mir ein Anlaß böte, Ihnen zu schreiben: beides ist nicht eingetreten.
Ich lebe monoton, verärgert und |deprimiert dahin. Gearbeitet habe ich gar nichts (wenn man von rechtsphilosophischen und orientalischen Dingen absieht).
Darf ich also wieder einmal bei Ihnen erscheinen? Ich möchte Sie gerne der Mühe des Schreibens entheben: wenn es Ihnen lieb ist, könnten Sie mir den bestimmten Tag telephonisch (82202) mitteilen. (Telephon meiner Eltern).
Mit bestem Dank und ergebensten Grüßen Ihr
Robert Adam
    Bildrechte © University Library, Cambridge