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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 23. 1. 1920
Hofmannsthal, Hugo von
Empfang: [23. 1. 1920 – 27. 1. 1920?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 936 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung 1) mit Bleistift von Frieda Pollak (?) mit dem Buchstaben »A« (Abgeschrieben/Abschrift) gekennzeichnet
2) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »«
3) mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »362«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 290.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Hugo Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 23. 1. 1920. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02334.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02334«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02334.html |titel=Hugo Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 23. 1. 1920 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1920-01-23 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 23. 1. 1920

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Hugo Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 23. 1. 1920

|Freitag 23 I 20.

mein lieber Arthur

neulich, in einer ängstlichen Stunde, war mir ssehr woltuend, Ihre Stimme zu hören und Ihren Rat zu empfangen.Die vieljährige Zusammengehörigkeit ist doch ein so großes Wirkliches.– Wie nahe war mir in diesem Augenblick der Tag vor 20 Jahren, das Unglück, wodurch die erste Aufführung meiner Stücke |mir für immer beschattet wurde – auch das Wesen, das ich nie gesehen u. von dem ich doch ein unverlöschliches Phantasiebild in mir trage.
Lieber Arthur, ich komme demnächst vormittags zu Ihnen, melde mich vorher.
Bitte blättern Sie die Stelle im Märchen auf und schreiben Sie mir, wodurch Ihr Eindruck von Baraks physischer |Erscheinung als einer widerwärtigen sich so fixiert hat.Ich überlas die Stelle, die mir vorschwebte, fand sie relativ harmlos, in groben episch primitiven Zügen: ein Maul wie ein Spalt – das heißt aber doch nicht: eine gespaltene Lippe.
Ich würde es gerne retouchieren.
Von Herzen Ihr
Hugo.
    Bildrechte © University Library, Cambridge