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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 17. 8. 1920
Brandes, Georg
Kopenhagen
Empfang: [18. 8. 1920 – 22. 8. 1920?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 17
Typ Postkarte
Beschreibung 838 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
Schnitzler mit Bleistift beschriftet: »Brandes«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »51«
Veröffentlichung 1
Georg Brandes, Arthur Schnitzler: Ein Briefwechsel. Herausgegeben von Kurt Bergel. Bern: Francke 1956, S. 130–131.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 17. 8. 1920. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02354.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02354«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02354.html |titel=Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 17. 8. 1920 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1920-08-17 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 17. 8. 1920

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 17. 8. 1920

|Herrn Dr. Arthur Schnitzler

|Kopenhagen 17 August 20

Verehrtester Freund

Am 13 Juni schrieb ich Ihnen nach langem Schweigen einen sehr langen und ausführlichen Brief in der Hoffnung ein wenig über Sie, die Ihrigen und gemeinsame Freunde zu hören.
Ich erhielt nie eine Zeile Antwort, und da es immerhin möglich ist, dass mein Brief Sie nicht erreicht hat, erlaube ich mir die Anfrage, ob Sie ihn erhalten haben, ob Sie zum Antworten – was ich höchst natürlich finde – nicht aufgelegt waren. Ein Vorwurf würde Sie wahrlich nicht treffen. Aber in früherer Zeit antworteten Sie willig, obwol |die Correspondenz uns Allen ein corvée geworden ist.
Die Verhältnisse sind ja in Wien besonders schwierig und traurig. Ich denke mir, dass Sie überhaupt nicht den Sommer in Wien verbringen.
Ihr in alter Freundschaft ergebener Georg Brandes
    Bildrechte © University Library, Cambridge