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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 14. 12. 1925
Braun, Felix
Wien
Empfang: [14. 12. 1925 – 18. 12. 1925?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.2604,6
Typ Briefkarte
Beschreibung 943 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift beschriftet: »Braun«
2) mit rotem Buntstift zwei Unterstreichungen

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Felix Braun an Arthur Schnitzler, 14. 12. 1925. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02458.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02458«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 14. 12. 1925

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kino

Schnitzler geht ins Kino, 14. Dezember 1925

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Felix Braun an Arthur Schnitzler, 14. 12. 1925

|Wien, den 14. XII. 25

Verehrter Herr Doktor!

Haben Sie den herzlichsten Dank für die Übersendung Ihres Buchs »Die Frau des Richters« durch den Propyläen-Verlag. War schon der Empfang durch das Bewußtsein, daß Sie selbst, verehrter Herr Doktor, der Auftraggeber gewesen sind, eine große Freude, so auch die Lektüre. Denn ein meisterliches Werk ist Ihnen da wieder und makellos geglückt. Sowohl die herrliche Prosa als auch die Gestaltung der Charaktere kann nur mit dem Prädikat der Meister|schaft gerühmt werden. Solange solche Bewältigungen möglich sind, kann von einem Abstieg unserer Zeit und Kunst die Rede nicht sein.
Immer war das Menschliche – in einem weiteren als nur dem ethischen Sinn genommen – Ihnen zu dichten gegeben: auch hier, am schönsten in der Gestalt der Frau, und frei und leicht in der des Rebellen, ist es Ihnen geglückt.In Verehrung grüße ich Sie, werter Herr Doktor, und sage nochmals wärmsten Dank.
Ihr ergebener
Felix Braun.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar