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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 26. 4. 1902
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: 26. 4. 1902
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3172
Typ Telegramm
Beschreibung 1.465 Zeichen
Herstellung maschinell
Zufügungen
Versand Stempel 1:
Stempel 2:
  • Zeit: 12 40
mit Bleistift zweites Blatt beschriftet mit: »II. Blatt ad No 99946 De Berlin«
mit Bleistift von unbekannter Hand Vermerk des Postrayons: »71«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 26. 4. 1902. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02634.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02634«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02634.html |titel=Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 26. 4. 1902 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1902-04-26 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 26. 4. 1902

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Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 26. 4. 1902

|arthur schnitzler wien

|de berlin 99946 196 26/4 10 20 m =
in ›taeglichen rundschau‹ veroeffentlicht kritiker karl strecker folgenden artikel mit fragenden ueberschrift »ein literarisch dramatisches hochstaplerstuecklein«? am donnerstag mittag erhielt ich aus wien ein an meine persoenliche adresze gerichtetes telegramm, das also lautete: »frejtag karl wejsz-theater urpremiere von ›kinder der armen empfiehlt genejgter aufmerksamkejt ergebenst arthur schnitzler.« von diesem telegramm wuerde ich selbstverstaendlich niemals oeffentlich notiz genommen haben, wenn ich annehmen koennte, dasz es wirklich von schnitzler aus |litterarischem interesze abgesandt worden sejn haette. lejder liegt aber fuer mich nach betrachtung dieses ›volksstueckes‹ der handgrejfliche verdacht nahe, dasz hier ein arger miszbrauch mit dem namen eines feinfuehligen poeten getrieben worden ist. (ein kollege vom »berliner tageblatt« hat uebrigens genau daszelbe telegramm zur selbigen stunde erhalten). unter diesen umstaenden sehe ich mich genoetigt, die offene frage an schnitzler zu richten, ob er diese seltsame aufmunterung wirklich abgefaszt hat? wenn nicht (und das nehme ich an), so liegt es ebenso in seinem interesze wie in dem der ehre unserer deutschen dramatischen litteratur, dasz dieser herr verfaszer, ernest von jurco nennt sich die kapazitaet, entlarvt wird. sowejt artikel. telegraphire dementi an strecker redaktion taeglichen rundschau berlin zimmerstrasze 7 und 8. grusz = goldmann. +
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar